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Strom- und Energiespartipps

Wie kann ich Energie sparen?

Dreiviertel unserer Haushalts-Energie verbrauchen wir, laut BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), fürs Heizen. Hier kann ein hohes Sparpotenzial vorhanden sein. Denn wer effizienter heizt, spart Kosten und Umweltressourcen – und sorgt für ein gesundes Raumklima


Bewusstes und richtiges Heizen
Schon bewussteres Heizen führt zu Einsparungen: Mieter, die den Verbrauch regelmäßig „im Blick“ haben, heizen effizienter. Das hat das Bundesumweltministerium zusammen mit der Deutschen Energie-Agentur, dem Dienstleister Ista und dem Mieterbund in einem Feldversuch mit 190 Haushalten herausgefunden. Der regelmäßige Blick auf die Verbrauchsdaten lohnt sich also für Sie.

Als ideale Raumtemperaturen gelten: Wohnräume 20° bis 21°C, Flure, Dielen und Schlafräume 15° bis 18° C, Badezimmer bis zu 24°C. Die Heizung sollte bei Abwesenheit nie ganz abgestellt werden. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen der Wohnräume ist teurer, als das kontinuierliche Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur. 

Heizkörper sollten nicht mit Möbeln zugestellt oder mit Vorhängen verhängt sein, weil sie dann die Raumluft nicht effizient erwärmen können. Gegen Undichtigkeiten an Fenstern helfen auch geeignete Dichtungsbänder.


Richtig lüften
Dauerlüften über gekippte Fenster verbraucht unnötig viel Energie, da die Räume permanent aufgeheizt werden müssen. Daher mehrmals täglich, kurz und kräftig für 5 bis 10 Minuten alle Fenster und Türen weit öffnen - auch im Winter. So kühlen die Räume nicht aus.
Wichtig: während des Lüftens die Thermostate schließen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit (z. B. durch Kochen, Waschen, Bügeln etc.) die Türen zu anderen Zimmern geschlossen halten und die feuchte Luft möglichst direkt nach draußen ableiten.
  

Winterurlaub
Wer im Winter verreist, sollte die Zimmertüren offen lassen, damit die Luft in den Räumen zirkulieren kann. Je nachdem, wie groß die Wohnung ist, reicht es dann völlig aus, nur ein bis zwei Thermostate eingeschaltet zu lassen. Auf eine ausreichend hohe Grundtemperatur ist in jedem Fall zu achten, damit keine Feuchtigkeitsschäden entstehen und auch keine Wasserleitungen einfrieren können.
 

Wie kann ich Wasser sparen?

1.    Verzichten Sie auf Vollbäder. Eine Dusche verbraucht nur einen Bruchteil des Wassers.

2.    Rüsten Sie ihre Dusche mit einem wassersparenden Duschkopf aus. Das senkt den Verbrauch deutlich.

3.    Wasserhähne im Bad und in der Küche können mit einem Strahlregler (Mischdüse, Perlator) nachgerüstet werden. Eine solche Düse mischt dem Wasserstrahl Luft bei und reduziert so den Wasserdurchlauf, ohne dass man dafür auf Komfort verzichten muss.

4.    Schalten Sie Wasch- und Spülmaschinen immer erst an, wenn sie komplett gefüllt sind. Oft lohnt es sich auch, ältere Maschinen durch neue zu ersetzen, die einen viel niedrigeren Strom- und Wasserverbrauch haben. Pro Wasch- oder Spülgang kann die Ersparnis bis zu 40 Liter betragen. Das Spülen von Hand verbraucht oft mehr Wasser als moderne Geschirrspüler.

5.    Einer der größten Wasserfresser ist die Toilettenspülung. Der Verbrauch sinkt dramatisch, wenn Sie an der Spülung regelmäßig nur die Spartaste nutzen oder den automatischen Spülstopp.

6.    Kleine Sache, große Wirkung: Der tropfende Wasserhahn. Im Jahr können dadurch Tausende Liter ungenutzt durch den Abfluss rauschen. Deshalb sollte man bei tropfenden Wasserhähnen die Ursache möglichst schnell feststellen und beheben.

7.    Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber manche Leute stellen während des Zähneputzens oder Rasierens das Wasser nicht ab. Kein einzelner Handgriff spart so viel Wasser.
 

Wie kann ich Strom sparen?

Energiesparende Leuchtmittel
Setzen Sie nach Möglichkeit nur energiesparende Leuchtmittel ein. Insbesondere LED-Leuchtmittel.

Tageslichtnutzung / helle Oberflächen
Nutzen Sie so lange wie möglich das Tageslicht. Zur Verbesserung der Beleuchtungswirkung sollten vorwiegend helle Lampenschirme und Wand-/Deckenfarben verwendet werden.

Effizienzklassen von Elektrogeräten 
Achten Sie beim Kauf von Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen Elektrogeräten auf die Effizienzklasse und kaufen Sie nach Möglichkeit nur Geräte in den Effizienzklassen A+ bis A+++.
 
Stand-by-Modus:
Das Umweltbundesamt hat es errechnet: Jeder Deutsche verbraucht Jahr für Jahr elf Tonnen CO2 – so viel wie drei ausgewachsene Elefanten wiegen. Diese Menge lässt sich ganz leicht reduzieren, indem Sie Ihren Fernseher, PC, Drucker oder die Espresso-Maschine richtig ausschalten, statt sie im Stand-by-Modus zu lassen. Elektrogeräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen weit mehr Energie, als vielen bewusst ist. Bis zu 100 Euro/Jahr können Sie beim Verzicht auf den Stand-by-Modus sparen!

In der Küche:
Wasserkocher statt Herdplatte, Backen ohne Vorheizen und Töpfe mit Glasdeckel – allein diese drei einfachen Tricks können pro Haushalt über 200 Kilogramm CO2 und mehr als 90 Euro im Jahr einsparen, sagen Umweltorganisationen. Es sollte auch der Topf auf eine in der Größe passende Kochplatte gestellt werden. Tauen Sie Ihren Kühl- und Gefrierschrank regelmäßig ab und lassen Sie auf der Rückseite immer ausreichend Abstand zur Wand, so dass dieser effizient arbeiten kann.

Im Wohnzimmer:
Wussten Sie, dass Fernseher, DVD- oder Videorekorder und Musikanlagen bis zu einem Viertel des gesamten Stromverbrauchs ausmachen? Je größer der Bildschirm und je höher die Auflösung, desto mehr Energie benötigt ein Fernseher – ein Plasma-TV benötigt sogar doppelt so viel Strom wie ein LCD-Gerät.

Im Kinderzimmer:
Haben Ihre Kinder Angst im Dunkeln? Dann bietet sich diese klimaschonende Lösung an: Nachtfarben speichern tagsüber Lichtenergie und leuchten in der Dunkelheit. Die Farben lassen sich in Streifen oder Punkten, in schönen Mustern oder mit Schablonen auftragen.

Im Arbeitszimmer:
Im Homeoffice stehen etliche Geräte, die nur zeitweise in Betrieb sind. Computer, Drucker oder Router verbringen viel Zeit im Stand-by-Modus und verbrauchen trotzdem jede Menge Strom: Rund zwölf Prozent der Stromkosten im Arbeitszimmer eines Durchschnitthaushaltes gehen auf das Konto des Stand-by-Betriebs.

Im Schlafzimmer:
Energieverschwender im Schlafzimmer sind Radiowecker oder eine Funkuhr und das Dauerlüften mit gekippten Fenstern. Öffnen Sie die Fenster besser weit, zehn Minuten morgens und abends. Das ist die wesentlich effektivere und sparsamere Methode. 

Im Badezimmer:
Die Aufbereitung von Warmwasser macht zwölf Prozent des Energieverbrauchs aus – so viel wie der gesamte Stromverbrauch im Haus inklusive Waschmaschine, TV und Elektrogeräte in der Küche. Ein Sparduschkopf im Bad verbraucht rund 40 Prozent weniger Wasser bei gleichem Duschkomfort, denn er versprüht das Wasser stärker als eine normale Brause. Mit einem guten Modell können Sie bis zu 660 Kilogramm CO2 und 300 Euro im Jahr einsparen, teilt das Bundesumweltministerium mit.

Außenbeleuchtung
Setzen Sie für die Schaltung der Außenbeleuchtung vorwiegend Bewegungsmelder mit Dämmerungsfunktion ein. So wird die Außenbeleuchtung nur dann eingeschaltet, wenn diese tatsächlich benötigt wird.

Waschmaschine/Trockner
Nur Waschmaschinen mit einer guten Energieeffizienzklasse A+ oder besser kaufen. 
Am besten ausschließlich volle Maschinen waschen. Die ½-Taste spart nicht immer die Hälfte der Energie ein. "Kalte" Programme sind in der Regel auch ausreichend. Die Nutzung von Wäscheständern sollte vorrangig vor dem Gebrauch eines Trockners erfolgen.

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